Karoline Exner & Jolantha Seyfried

"Verkörperungen"
Zur Performativität von Notation in Theater und Tanz

Dialog und Video-Performance



Karoline Exner und Jolantha Seyfried haben sich gemeinsam zum aktuellen Forschungsthema „Notation und Aufführung“ ausgetauscht. Sie reflektieren unter anderem zu den Fragen: Welche Rolle spielt die Notation im schöpferischen Prozess? Gibt es auch nicht in abstrakten Zeichen notierte Notationen, z.B. in Form von im Körper gespeicherten Wissen („body memory“) im Tanz oder Gesang? Enthalten Notationen ihrerseits Spuren des Körpers und damit eine „inskribierte Körperlichkeit“? Welche Notationsformen erzeugen möglicherweise gegenüber der Interpretation Widerstände? Und gibt es etwas, was sich nicht notieren lässt?

Zu dem folgenden Gedankenaustausch entstand außerdem unter der künstlerischen Leitung von Karoline Exner und Jolantha Seyfried ein experimenteller Kurzfilm (Kamera: Jan Zischka, Regie: Jakob Fischer) mit dem Titel Notation und Aufführung (eine Improvisation) mit den mitwirkenden Schauspieler*innen und Tänzer*innen Nikita Dendl, Adrian Infeld, Jasmin Kudernatsch, Esther Lottes und Runa Schymanski.

Das Video "Notation und Aufführung. Eine Improvisation":

 

Der Dialog zwischen Karoline Exner und Jolantha Seyfried:

Verkörperungen. Zur Performativität von Notation in Theater und Tanz

Die Veranstaltung ist Teil des Forschungsprojekts Notation und Aufführung
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