Karoline Exner & Jolantha Seyfried

"Verkörperungen"
Zur Performativität von Notation in Theater und Tanz

Dialog und Video-Performance


Karoline Exner und Jolantha Seyfried haben sich gemeinsam zum Forschungsthema „Notation und Aufführung“ ausgetauscht. Sie reflektieren unter anderem zu den Fragen: Welche Rolle spielt die Notation im schöpferischen Prozess? Gibt es auch nicht in abstrakten Zeichen notierte Notationen, z.B. in Form von im Körper gespeicherten Wissen („body memory“) im Tanz oder Gesang? Enthalten Notationen ihrerseits Spuren des Körpers und damit eine „inskribierte Körperlichkeit“? Welche Notationsformen erzeugen möglicherweise gegenüber der Interpretation Widerstände? Und gibt es etwas, was sich nicht notieren lässt?

Zu dem folgenden Gedankenaustausch entstand außerdem unter der künstlerischen Leitung von Karoline Exner und Jolantha Seyfried ein experimenteller Kurzfilm (Kamera: Jan Zischka, Regie: Jakob Fischer) mit dem Titel Notation und Aufführung (eine Improvisation) mit den mitwirkenden Schauspieler*innen und Tänzer*innen Nikita Dendl, Adrian Infeld, Jasmin Kudernatsch, Esther Lottes und Runa Schymanski.

 

 

Video von Karoline Exner und Jolantha Seyfried:


 

Dialog zwischen Karoline Exner und Jolantha Seyfried:

 

Verkörperungen. Zur Performativität von Notation in Theater und Tanz


Karoline Exner studierte Germanistik und Philosophie in Köln und Berlin und Regie am Wiener Max Reinhardt Seminar. Sie war als Regisseurin tätig und Leitende Schauspieldramaturgin am Theater St. Gallen, wo sie unter anderem mit Thorleifur Örn Arnasson und Milo Rau zusammenarbeitete. Seit 2013 ist sie Leiterin des Studiengangs Schauspiel an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, seit 2014 Dekanin der Fakultät Darstellende Kunst. Sie ist Stellvertretende Leiterin des Interuniversitären Forschungsverbundes Elfriede Jelinek.

Jolantha Seyfried ist Tänzerin und Tanzpädagogin. Nach der Leitung der Ballettschule der Wiener Staatsoper ist sie seit 2012 Professorin für Tanz an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. 

 

Die Veranstaltung ist Teil des Forschungsprojekts Notation und Aufführung
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Die Veranstaltung ist Teil des Forschungsschwerpunkts Notation und Aufführung.