Rosemarie Brucher und Jorinde Voigt:

(De-)Konstruktionen von Heroismus und Männlichkeit

 

Gespräch

 

Im Rahmen des vom Interuniversitären Forschungsverbund Elfriede Jelinek in Kooperation mit in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum Wien veranstalteten, zweitägigen Online-Symposiums "Aktualisierung oder Auslöschung? Die Kunst der Überschreibung" führte die Theaterwissenschaftlerin Rosemarie Brucher mit Jorinde Voigt ein Gespräch über das Werk der Künstlerin.

Ausgehend von Jorinde Voigts im Rahmen der Ausstellung "Beethoven bewegt" im Kunsthistorischen Museum gezeigten Arbeit „Ludwig van Beethoven Sonate 1 bis 32“ erörterten Brucher und Voigt verschiedene Aspekte von Voigts Werk. Themenkomplexe waren die Übersetzung, Überschreibung, Verfremdung von künstlerischen Werken anderer, Voigts philosophische Kontexte (Strukturalismus und Dekonstruktion), das Verhältnis von Visualität und Schriftlichkeit, Voigts wirkungsästhetische Absichten und die Spuren der Psychoanalyse (Assoziationstechnik) in ihren Arbeiten.

Gespräch zwischen Rosemarie Brucher und Jorinde Voigt:

Jorinde Voigt ist Bildende Künstlerin. Bis 2014 Professorin für konzeptuelle Zeichnung und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München. Seit 2019 unterrichtet sie an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Ihre Arbeit Ludwig van Beethoven Sonate 1 bis 32 war im Rahmen der Ausstellung Beethoven bewegt (29.9.2020 bis 24.1.2021) im Kunsthistorischen Museum Wien zu sehen. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Die Veranstaltung ist Teil des Forschungsschwerpunkts Notation und Aufführung