Thomas Köck

"Chor und Kochen" - Über die (Un-)Möglichkeit künstlerischen Eingreifens 

Video-Performance

 

Der Schriftsteller Thomas Köck setzt sich in seiner Video-Performance (die ihrerseits ein er-ster Einblick in die Arbeit an einem größeren Text ist, den er exklusiv für den Interuniversitä-ren Forschungsverbund Elfriede Jelinek verfasst) mit dem politischen Potenzial von Kunst auseinander: Was kann und darf politische Kunst heute sein? Wodurch, ob und wie soll, kann und darf Kunst eingreifen? Auf sprachanalytische Weise stellt er die Verwandtschaft der Begriffe „Eingreifen“, „Begrei-fen“ oder „Angreifen“ in den Fokus. Daneben ist auch die Omnipräsenz medial vermittelter Bilder Thema, die es zuerst einmal zu begreifen gilt, bevor man eingreifen oder sie angreifen kann.

Video-Performance von Thomas Köck:

Thomas Köck ist Regisseur und Dramatiker. Gemeinsam mit Jörg Albrecht, Thomas Arzt und Gerhild Steinbuch initiierte er Ende 2016 den Blog nazisundgoldmund.net. Seine Theatertexte werden u.a. am Wiener Schauspielhaus, am Burgtheater und am Hamburger Thalia Theater gespielt. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet, etwa 2018 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis.

 

Die Veranstaltung ist Teil des Forschungsprojekts Politik & Kunst.

Die Veranstaltung ist Teil des Forschungsschwerpunkts Kunst und Politik.