Projekt: Politik und Kunst

Ausgehend von politisch-ästhetischen Strategien, wie sie Elfriede Jelineks Werk charakterisieren, befasst sich der Themenschwerpunkt „Kunst & Politik“ mit grundsätzlichen Aspekten politischer Ästhetik: Was ist „politische Kunst“ heute? Welche ästhetischen Strategien führen dazu, dass ein Kunstwerk als „politisch“ wahrgenommen wird oder als solches wirkt?

Ausgangspunkt ist das Werk Elfriede Jelineks und dessen politisch-ästhetische Verfahren: Subversion und Dekonstruktion, das Erzeugen von Widerständen, Störungen und Reibungen, Sprachkritik und die Entlarvung manipulativ-populistischen Sprach(miss-)brauchs wie auch sprachlich vermittelter gesellschaftlicher Ausschlussmechanismen.

In wissenschaftlich-künstlerischen Forschungsprojekten werden, gemeinsam mit namhaften internationalen Künstler*innen, sowohl grundsätzlich-theoretische Fragen zum Verhältnis von Kunst und Politik, zu Verfahren und Strategien untersucht als auch Fragen nach Ästhetik, Ethik und Moral sowie nach den Möglichkeiten des Wirksamwerdens und Eingreifens von Kunst. Neben Forschungsergebnissen und unterschiedlichen multimedialen Publikationen entstehen dabei auch eigenständige Kunstwerke, die in Zusammenarbeit mit Theatern und weiteren Kunstinstitutionen aufgeführt werden.

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