Projekt: Notation und Aufführung

Der Schwerpunkt „Notation und Aufführung“ widmet sich, ausgehend vom Inszenierungscharakter und der jeweils spezifischen Materialität von Elfriede Jelineks Texten sowie von ihren Techniken der Über- und Fortschreibung, den unterschiedlichen Notationsformen in den verschiedenen Künsten.

Das Spannungsfeld zwischen Notation und Improvisation, zwischen dem Text und seiner Aufführung bzw. dem Werk und seiner Inszenierung ist Gegenstand wissenschaftlicher, künstlerischer und insbesondere wissenschaftlich-künstlerischer Forschung: So macht der Forschungsschwerpunkt die bei Jelinek bereits angelegte Verbindung zwischen Text und Musik und ihre intermediale und kunstübergreifende Vernetzung zum Programm und initiiert interdisziplinäre und internationale, wissenschaftlich-künstlerische Arbeitsgruppen, die gemeinsam mit wissenschaftlichen Erkenntniszielen forschen und dabei diskursive und performativ-ästhetische Methoden miteinander verbinden.

Als neuartige Kooperation zwischen einer Kunstuniversität (MUK) und einer Wissenschaftsuniversität (Universität Wien) sieht der Interuniversitäre Forschungsverbund Elfriede Jelinek seine Aufgabe auch darin, neue Forschungspositionen und Ansätze an den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst zu entwickeln, die sich mit in experimentellen Forschungsformaten mit Manifestationsformen von „Notationen“ und dem Prozesscharakter von Aufführungen im Spannungsfeld zwischen Partitur und Körper, Schriftlichkeit und Mündlichkeit sowie Text und Ereignis zu befassen.

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